Kategorien
Case Study DE

Maschinenbau

Falk_24296

Maschinenbau

RUCK ZUCK UMRÜSTEN UND ZEIT UND GELD SPAREN.

AUSGANGSSITUATION.

In der Druckindustrie legen Anlegermaschinen bereits bedruckte Papierbögen in der richtigen Reihenfolge übereinander und führen sie über ein Transportband zur Endfertigung inklusive Heften und Stanzen. Weil die Magazine unterschiedlich viele Seiten und Papierkonfigurationen haben, müssen die Maschinen umbaubar sein, um Art und Anzahl der Zuführstationen variieren zu können. Die Anlagen sind starker Verschmutzung ausgesetzt, weil das Papier etwas pulverbeschichtet sein muss.

PROBLEMSTELLUNG.

Um die Anlegermaschine für einen neuen Auftrag umzurüsten, ist ein erheblicher Aufwand nötig. Die Konfiguration der Anlegerstationen erfordert je Station den Anschluss mehrerer Leitungen. Schließlich müssen die Versorgungsspannung, Steuersignale und ein Datenbus an jeder Zuführstation angeschlossen werden. Für einen Auftrag mit 6 Anlegerstationen vergeht so bis zu 1 Stunde vor Neuanlauf der Anlage. In dieser Zeit könnten 20.000 Magazine gefertigt werden. Mit hohen Umrüstzeiten geht also viel Geld verloren. Auch nicht vorteilhaft: Der bestehende Schaltkasten ist im Standardformat kubisch ausgeführt und wirkt störend auf das Anlagendesign.

LÖSUNG.

Für die neue Maschinengeneration konzipierte Sangel ein vorinstalliertes Komplettpaket. Die Anbindung einzelner Zuführstationen erfolgt nun über eine einzige Leitung mit nur einem Steckverbinder für die Energieversorgung, die Steuersignale und die Busverbindung. Der Steckverbinder ist entsprechend der Einsatzbedingungen für den rauhen Betrieb ausgelegt und erlaubt 10.000 Steckzyklen. Damit kann der Betrieb rund 20 Jahre sichergestellt werden. Erst dann muss der Verbindungssatz erneuert werden. Der Betreiber reduziert den Umrüstvorgang pro Anlegerstation von 12 Minuten auf 2 Minuten. Der neu designte Schaltkasten ist jetzt ein vollintegriertes Gehäuseteil statt eines störenden Anbauteils. Eine steckbar ausgeführte Übergabe für die Versorgung reduziert im Fehlerfall den Diagnoseaufwand. Ein abgestimmtes Installationsmodul ersetzt viele Einzelteile. Das Modul ist vorinstalliert und geprüft. Im Ergebnis reduzieren wir die Installationszeit bei der Stationsherstellung um je 45 Minuten und die Inbetriebnahme um je 15 Minuten. Pro Zuführstation!